Schulbustraining

Schulbustraining der Erstklässler

Das bereits im Kindergarten begonnene Schulwegtraining wurde nun mit den inzwischen eingeschulten Erstklässlern der Grund- und Mittelschule Tiefenbach mit einem Schulbustraining vertieft. POK Josef Kussinger von der Polizeistation Waldmünchen hatte einen Schulbus der Firma Pertl mitgebracht und zeigte den Abc-Schützen in Tiefenbach und Treffelstein das richtige Verhalten vor und im Schulbus sowie nach dem Aussteigen. Eine ganze Schulstunde übte er mit den Kindern und machte sie auf manche Gefahr aufmerksam.

POK Josef Kussinger erklärte ihnen zuerst das richtige Verhalten an der Bushaltestelle. Er bat sie, zeitig von zu Hause wegzugehen. An der Bushaltestelle sollten sie die Schultaschen abstellen und sich anstellen. Wenn der Schulbus kommt, stehen bleiben, bis er herangefahren und gehalten hat. Erst wenn die Türen geöffnet sind, mit der Schultasche in der Hand, hintereinander der Reihe nach ohne Drängeln oder Schubsen, einsteigen. Der Polizist schärfte den Kindern ein, dass ein Schulbus ein großes Gefährt sei. So schwer wie etwa 9 Tonnen oder 9 Elefanten. Mit Hilfe einer Wasserflasche demonstrierte POK Kussinger die Wucht des schweren Gefährts. Die Kinder durften auf der Plastikflasche herum trampeln wie sie wollten, es passierte nichts. Als er aber mit dem Bus darüber fuhr, platzte sie sofort. Damit sollte den Kindern bewusst werden, sich nicht der Gefahr auszusetzen unter einen Busreifen zu geraten und immer genügend Sicherheitsabstand halten.

Anschließend trainierten die Erstklässler das richtige Einsteigen. Im Schulbus sollen sie sich mit der Schultasche auf einen freien Platz hinsetzen und nicht umher laufen. Erst wenn der Bus angehalten hat, aufstehen und vorne aussteigen. Draußen an der Haltestelle müssen die Kinder weit nach rechts hinten wegtreten und stehen bleiben, damit sie der Busfahrer sehen kann. Streng verboten ist, vor oder hinter dem Bus vorbei zu gehen. Ganz wichtig ist es, so lange zu warten, bis der Bus weggefahren ist. Dann haben die Kinder freie Sicht und können ihren Schulweg fortsetzen. Auch von den Autofahrern können sie gesehen werden. Die Kinder bedankten sich bei POK Josef Kussinger für die wichtigen Informationen.

Nach einem Bericht von Anna Dirscherl, Irlach